»In der zweiten Ausgabe 2009 thematisieren wir den Umgang mit Geld innerhalb der Familie. Die Amerikanerin Rue Kream, Mutter von zwei Töchtern, erzählt im Interview über den gleichberechtigten Umgang mit Geld in ihrer Familie. Niki Lambrianidou wirft einen Blick auf die Abschaffung der Kinderarbeit und fragt, ob das Fluch oder Segen sei. Neben weiteren Artikeln zum Titelthema unterziehen Jobst Quis und Dr. Katja Rose die Theorien des Michael Winterhoff einer Prüfung. Henrik Ebenbeck zeigt die Probleme auf, mit denen die berühmte Summerhill School zu kämpfen hat.«
Unerzogen-Magazin 2/09 erschienen
Samstag, 04.07.2009 by KiFaSchuLeDrogenbeauftragte will Online-Spiele für Jugendliche sperren
Samstag, 04.07.2009 by KiFaSchuLeArtikel auf Spiegel-Online vom 03.07.2009:
Man müsse “Eltern und Lehrer unterstützen, eine Mediensucht im Frühstadium zu erkennen und wirksam zu verhindern”, erklärte Bätzing (SPD) am Freitag anlässlich einer Fachtagung zum Thema. Zudem forderte sie schärfere Altersbeschränkungen. Es sei unverständlich, warum Spiele wie “World of Warcraft” für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben seien, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Denn solche Onlinespiele könnten abhängig machen. Sie forderte die für den Jugendschutz zuständigen Länder auf, eine Zulassung von “World of Warcraft” erst ab 18 Jahren zu prüfen. …
Pizzabestellung im Überwachungsstaat
Samstag, 04.07.2009 by KiFaSchuLe
Geburt als 3D-Animation
Montag, 15.06.2009 by KiFaSchuLe
Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten
Samstag, 23.05.2009 by KiFaSchuLeNoch bis 16.6. kann die Petition unterzeichnet werden, die sich gegen die Zensur des Internets wendet. Über 92.000 Unterzeichner gibt es schon. Macht mit und zeigt Flagge gegen die totale staatliche Kontrolle. Echter Kinderschutz sieht anders aus. Dieses Gesetz ist lediglich der Einstieg für eine weitergehende Zensur des Internet. Hier mitunterzeichnen!
Neuerscheinung: Tamagotchi Schule
Dienstag, 12.05.2009 by KiFaSchuLeTamagotchi Schule
Warum Schule nicht gelingen kann
von Klaus H. Sindern
ISBN: 978-3-940596-08-6
Seiten: 128
Preis: 12,90 Euro
Das System Schule ist wie ein Tamagotchi, es wird gefüttert und versorgt und am Leben erhalten, obwohl es seinen Sinn längst verloren hat. Wenn es denn je einen hatte. Bildung jedenfalls findet in der Schule nicht statt. Zu diesem schonungslosen Ergebnis kommt Klaus H. Sindern nach mehr als dreißig Jahren Schulerfahrung. Schule animiert Schüler, Stoff zu pauken und rasch zu vergessen, jeden Unsinn mitzumachen und angepasst die Schulzeit abzusitzen.
Wer ein Buch erwartet, in dem Lehrer gehasst und Schüler diszipliniert werden sollen, wird enttäuscht.
Der Autor diskutiert den Begriff ‘Bildung’ und beschreibt das Dilemma unseres Schulsystems aus einer neuen und überraschenden Perspektive. Die Probleme sind greifbar – und unbegreiflich. Analytisch, unterhaltsam und pointiert wird der Leser mit einer Wahrheit über Schule konfrontiert, wie er sie als Schüler schon erfahren hat.
Quelle: Tologo-Verlag
Schlafverhalten eines Kindes ist ein individueller Entwicklungsprozess
Montag, 04.05.2009 by KiFaSchuLeInterview mit der Stillberaterin Sibylle Lüpold im Tagesanzeiger über das Schlafverhalten von Kindern und dem Unsinn von Schlaftrainings.
Auszug:
In den ersten Jahren bindet sich das Kind an seine Bezugspersonen und baut Vertrauen auf. Es ist darauf angewiesen, dass seine Bezugspersonen zuverlässig und feinfühlig auf seine Bedürfnisse eingehen. So kann eine Bindung entstehen – Basis für das gesamte spätere Leben. Die Tiefenpsychologie zeigt, dass jede noch so frühe Erfahrung abgespeichert wird und sich – falls negativ – auch Jahre später noch störend auswirken kann.
Befürworter der Ferber-Methode halten davon nicht viel. Im Gegenteil: Sie raten, das Kind alleine in ein Zimmer zu legen und minutenlang schreien zu lassen.
Für das Kind muss dies sehr qualvoll sein. Bedenklich finde ich zudem, dass das Schlaftraining seinen Ursprung in der Tierdressur hat. Ethisch betrachtet ist eine Übertragung in die Kindererziehung höchst fragwürdig.
Das TV ist am Ende seiner Möglichkeiten
Montag, 04.05.2009 by KiFaSchuLeEin Interview mit dem Hirnforscher Gerald Hüther über die Zukunft des TV.
Auszug:
Hüther: Geld wird überall dort verdient, wo es Menschen mit unbefriedigten Bedürfnissen gibt. Die Medien kennen diese Bedürfnisse und versuchen, sie so gut wie möglich anzusprechen. Das sieht man zum Beispiel gut an der Entwicklung der Computerspiele. In den alten Einzelkämpferspielen ging es darum, an Herausforderungen zu wachsen. Heute befriedigen WLAN-Partys, Teams und Gilden auch das zweite Bedürfnis nach dem Dazugehören. Trotzdem bleibt es immer nur Ersatz. Mit tatsächlicher Nähe und Aufgaben, die man im Leben bewältigen muss, hat das nichts zu tun.
sueddeutsche.de: Ist das nicht jedem klar?
Hüther: Nein. Wer den Großteil seiner Zeit in virtuellen Bilderwelten verbringt, verliert den Bezug zur Wirklichkeit und zu sich selbst. Im Extremfall verkümmern die Wahrnehmung und Interpretation von Körpersignalen. In Südostasien sind bereits die ersten computerabhängigen jungen Männer vor dem Bildschirm verhungert und vertrocknet.
Wie das Ich entsteht
Sonntag, 03.05.2009 by KiFaSchuLeArtikel auf Spiegel-Online vom 03.05.2009:
Schützender Hort, strenge Prägeanstalt oder kreative Keimzelle: Was Kinder in ihrer Familie erleben, formt ihre Persönlichkeit. Manchmal wirkt familiärer Einfluss über Generationen. Doch die Prägung ist kein unentrinnbares Schicksal. …
Am Esstisch fürs Leben lernen
Sonntag, 03.05.2009 by KiFaSchuLeArtikel in der Badischen Zeitung:
… Rückblende, Frühjahr 2000: Die Becker-Kinder experimentieren am Esstisch mit Stoffgemischen – Emulsion, Suspension, Aerosol. Die Mutter erklärt. Als Hilfsmittel dienen Zucker, Milch, Wasserkocher und alles, was der Kühlschrank hergibt. Chemieunterricht steht auf dem Stundenplan, Aggregatzustände und Atommodelle sind das Thema. Nur was sie sich zutraue, unterrichte sie auch, versichert Dorothee Becker. Mathematik traut sie sich zu, das Fach unterrichtet sie auf Englisch. Freunde der Familie machen mit: Ein ehemaliger Professor lernt mit dem Ältesten Physik, einmal die Woche kommt eine Französischlehrerin ins Haus.
Legal war dies nicht. Doch die Beckers fanden am Amtsgericht Emmendingen einen milden Richter: Das Verfahren gegen sie wurde eingestellt. Die 50-Mark-Bußgeld mussten sie nicht zahlen. Ihr Sonderweg wurde stillschweigend geduldet. …




