Ins Hirn gebrannt
Ich finde Hirnforschung sehr faszinierend, aber manchmal sind die Ergebnisse auch erschreckend. Bei Jetzt.de, dem jungen Nachrichtenmagazin der Süddeutschen Zeitung, findet sich ein Artikel vom 08.05.2008, wonach Gewalterfahrungen in der Kindheit die Hirnchemie der Opfer zeitlebens verändert, ja sogar am Ergut Spuren hinterlässt.
Auszug:
Vernachlässigung und Missbrauch in der frühen Kindheit können die Hirnchemie der Opfer zeitlebens verändern. Auf welchem Wege die traumatischen Eindrücke ihre Spuren in den Neuronen hinterlassen, ist eines der großen Rätsel der Hirnforschung. Eine Studie kanadischer Forscher an Suizidopfern deutet nun darauf hin, dass Gewalterlebnisse und fehlende Liebe die Aktivität der Gene im Hippocampus verändern können, jener Hirnregion, die bei der Verarbeitung von Emotionen eine zentrale Rolle spielt…
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Nachtrag: Zum selben Thema erschien am 14.05.2008 dieser Artikel in der FAZ
Schlagworte: Gewalt, Hirnchemie, Hirnforschung, Kindheit