Taz-Artikel vom 22.09.2008 über die aussichtslose Lage der Sonderschüler:
Farner würde sich manchmal einen intensiveren Kontakt zum Arbeitsamt wünschen. Früher sind Betreuer von dort an die Schule gekommen. Jetzt schicken sie eher Briefe. Viele Abgänger, hat Farner beobachtet, landen langfristig in Dönerbuden oder Reinigungen, wo sie einfache Aushilfsjobs machen. Nicht selten scheitern sie an der Berufsschule, selbst wenn sie es bis dorthin geschafft haben. [...]
Lernbehindert, sagt der Direktor, sei ein rein schulischer Begriff. „Danach gibt es nur noch Arbeitslose, Arbeitssuchende.“
Schlagworte: Arbeitsmarkt, Berufsausbildung, Sonderschule, Zukunftschancen