Artikel auf Spiegel-Online vom 03.07.2009:
Man müsse „Eltern und Lehrer unterstützen, eine Mediensucht im Frühstadium zu erkennen und wirksam zu verhindern“, erklärte Bätzing (SPD) am Freitag anlässlich einer Fachtagung zum Thema. Zudem forderte sie schärfere Altersbeschränkungen. Es sei unverständlich, warum Spiele wie „World of Warcraft“ für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben seien, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Denn solche Onlinespiele könnten abhängig machen. Sie forderte die für den Jugendschutz zuständigen Länder auf, eine Zulassung von „World of Warcraft“ erst ab 18 Jahren zu prüfen. …
Schlagworte: Computerspiele, Computerspielsucht, Gesundheit, Jugendschutz, Medienkonsum, Onlinespiele, Suchterkrankung
Sonntag, 02.08.2009 um 18:57 |
In ihrer Quelle zeigt Bätzig doch, dass ihr Ansatz nur auf Repression bzw. Verbot hinauslaufen kann. Würde sie sich mal mit den Leuten der Computerspielambulanz der Uni-Mainz beschäftigen, bekäme sie nicht nur andere Zahlen, sondern auch fundiertere Hintergründe und Konzepte, die das Thema mit Aufklärung und Hilfestellung statt mit Kriminalisierung behandeln.
Mehr: http://evolusin.wordpress.com/2009/08/01/real-virtuality-computerspielsucht/